Kurt Albrecht

Chaconne | Symphony | Partita
Frielinghaus | Ots | Hamburger Camerata

Eine Partita für Kammerorchester mit Anleihen bei Bach und Schütz, eine Sinfonie für Streichorchester und Pauken voll schroffer […]

Rhythmen und eine Chaconne für Violine und Klavier von eigentümlich romantisch-dunkler Färbung: Diese drei grundverschiedenen Werke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stehen für das Ausdrucksspektrum und die kompositorische Handschrift ihres Schöpfers. Die Tonsprache von Kurt Albrecht (1895 bis 1971) war geprägt durch die klassische Moderne, doch zugleich wurzelte sie tief in der europäischen Musiktradition.

Das Oeuvre des Pianisten, Orgelvirtuosen, Dirigenten und Pädagogen lässt sich heute nicht mehr vollständig ermitteln, zahlreiche Manuskripte fielen einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zum Opfer; nur ein Bruchteil der erhaltenen Werke sind im Druck erschienen.

Unbekannte Schätze neu zu entdecken und entlegenes Repertoire wieder auf die Konzertbühnen zu bringen oder gar uraufzuführen, ist ein künstlerisches Anliegen des Geigers Gustav Frielinghaus, im Hauptberuf Primarius des renommierten Amaryllis Quartetts. Auf seine Initiative hin haben der Pianist Jaan Ots und die Hamburger Camerata die drei Werke mit ihm für die vorliegende CD eingespielt.

Künstlerinfo

Webseite: www.gustav-frielinghaus.de

Gustav Frielinghaus, geboren 1978 in Hamburg, studierte Violine bei Winfried Rüssmann (Hamburg), Igor Ozim (Bern) und Thomas Brandis (Lübeck) sowie Kammermusik bei Walter Levin (Basel) und Günter Pichler (Köln/Madrid).

Mit dem Amaryllis Quartett, dessen Primarius er ist, gewann er zahlreiche Wettbewerbe und Preise. Das Quartett hatte seinen internationalen Durchbruch mit dem Gewinn des Finalisten-Preises beim »Premio Paolo Borciani« 2011 in Reggio Emilia/Italien und vier Wochen später mit dem Grand Prize beim »Melbourne International Chamber Music Competition«.

Das Streichquartett spielt weltweit auf Festivals und in renommierten Konzerthäusern (Alte Oper Frankfurt, Tonhalle Zürich, Muziekgebow Amsterdam, Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Teatro della Pergola Firenze, Gran Teatro La Fenice di Venezia, Dai-ichi Seimei Hall Tokio). Unter dem Motto »amaryllis 3×3« gestaltet es einen eigenen Zyklus in der Laeiszhalle Hamburg, in Lübeck und in Bremen. 2012 erhielt es für seine CD »White« mit Streichquartetten von Haydn und Webern einen ECHO Klassik.

Gustav Frielinghaus ist seit 2009 als Konzertmeister mit der Hamburger Camerata verbunden. In zahlreichen Konzerten leitete er das Kammerorchester vom Pult des Konzertmeisters aus und gastierte mit dem Ensemble beim Varna Summer International Music Festival (Bulgarien), in Villach/Österreich und in der St. Petersburger Philharmonie. Von 2015 bis 2018 leitete er für vier Saisons organisatorisch und künstlerisch die Hamburger Camerata, etablierte in dieser Zeit zahlreiche neue Konzertformate und debütierte im Dezember 2018 im großen Saal der Elbphilharmonie.

Für den musikalischen Nachwuchs setzt sich Gustav Frielinghaus in Meisterkursen, Schülerkonzerten und als Juror ein.

Webseite: https://www.jaan-ots.com

Jaan Ots, 1988 in Tallinn/Estland geboren, entstammt einer Musikerfamilie und wuchs mit einer breiten musikalischen Ausbildung auf. Er studierte in drei Fächern an der Estnischen Estnischen Musik- und Theaterakademie: Klavier bei Mati Mikalai, Trompete bei seinem Vater Aavo Ots und Dirigieren bei Paul Mägi. Bei über 20 nationalen und internationalen Wettbewerben in Estland, Lettland, Russland und Deutschland wurde Jaan Ots ausgezeichnet. Dazu zählten 1. Preise beim Steinway & Sons Klavierwettbewerb für junge Pianisten und beim nationalen Wettbewerb für Blasinstrumente in Estland.

Von 2011-16 studierte er in der Dirigierklasse von Leif Segerstam an der Sibelius Akademie in Helsinki/Finnland. In dieser Zeit verbrachte er als Austauschstudent auch ein Jahr am Conservatoire de Paris/Frankreich und nahm an zahlreichen Meisterklassen, u.a. von Jukka-Pekka Saraste, Neeme Järvi, Paavo Järvi, Thomas Sanderling und David Zinman teil. Jaan Ots gab sein Dirigierdebüt beim Finnischen National Ballet mit Tschaikowskis Nussknacker, führte eine Tour der Glasperlenspiel Sinfonietta und gab 2018 mit der Hamburger Camerata sein Debut in der Elbphilharmonie. Außerdem dirigierte er die Lahti Sinfonia, das Estonian National Symphony Orchestra, die Eesti Sinfonietta und die Jyväskylä Sinfonia. Für eine Saison war er Assistant Conductor beim Finnish Radio Symphony Orchestra.

Jaan Ots gründete das Projekt und Kammerorchester „Beethoven Now!“ und ist in verschiedenen Kammermusikensembles, wie dem Klaviertrio TEOS, aktiv. Festivalauftritte führten ihn zum Koufonisia Classical Music Festival/Griechenland und zum Helsinki Chamber Music Festival/Finnland.

Webseite: https://hamburgercamerata.com

Seit ihrer Gründung im Jahr 1986 hat sich die Hamburger Camerata einen festen Platz im Musikleben der Hansestadt Hamburg erspielt. Gastspiele führten sie in bekannte Konzerthäuser und zu Festivals im In- und Ausland, darunter das Schleswig-Holstein Musik Festival, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Usedomer Musikfestival sowie das Spring Light Festival, bei dem sich die Hamburger Camerata im neu eröffneten Konzerthaus „Musiikkitalo Helsinki“ präsentierte.

Die flexible Besetzung vom reinen Streicherensemble bis zum Sinfonieorchester erlaubt es dem Ensemble, ein Repertoire über eine Breite von vier Jahrhunderten abzudecken. In seinen Programmen verschränkt es populäre Klassiker mit Raritäten, Alte Musik und Zeitgenössisches. Auch Crossover-Projekte wie „Classic & Jazz finden sich auf den Programmen. Ihren inspirierten Musizierstil verdankt die Hamburger Camerata der Prägung durch ihre künstlerischen Wegbegleiter und Chefdirigenten Claus Bantzer, Max Pommer, Ralf Gothóni und Simon Gaudenz. Sie hat mit Solisten wie Kolja Blacher, Ning Feng, David Geringas, Augustin Hadelich, Matthias Höfs, Anastasia Injushina, Sharon Kam, Jens Peter Maintz, Ramón Ortega Quero, Vadim Repin, Gustav Rivinius, Olga Scheps, Martin Stadtfeld und Julian Steckel konzertiert; für Wort-Text-Abende hat sie mit den Schauspielern Gerd Westphal, Udo Samel, Anna Thalbach, Philipp Hochmair und anderen zusammengearbeitet.

Schon früh hat sich die Hamburger Camerata für die Neue Musik engagiert; davon zeugt eine Reihe von Kompositionsaufträgen. So renommierte Komponisten wie Jan Müller-Wieland, Theo Brandmüller, Dan Dediu, Peter Michael Hamel und Wolf Kerschek haben für die Camerata geschrieben. 2017 veranstaltete sie eine „International Composer Competition“. Die Hamburger Camerata engagiert sich auch im Bereich der Musikvermittlung und hat dafür verschiedene Konzertformate entwickelt. So hat sie die „Elbwichtel-Konzerte“ ins Leben gerufen, sie gibt Familien-, Schüler- und Kita-Konzerte und bietet jungen hochtalentierten Musikerinnen und Musikern mit einer eigenen Konzertreihe ein Forum.

Jetzt im Shop kaufen
Jetzt hier hineinhören

Slide Slide

Souvenir de Florence

Pjotr Iljitsch Tschaikowski & Antonín Dvorák
String Sextets
Frielinghaus Ensemble

Russischer und tschechischer Streicher-Sound:

Die melodischen Einfälle sprühen vor Energie und werden unter der vermeintlich eingängigen Oberfläche sehr komplex verarbeitet. Zu Herzen gehend: Tschaikowskys langsamer Satz – ein Liebesduett in einer toskanischen Gondel.

Künstlerinfo

Webseite: https://www.frielinghaus-ensemble.de

Das Frielinghaus Ensemble vereint befreundete und international ausgezeichnete Kammermusiker, Solisten und Orchestermusiker, die in unterschiedlichen Besetzungen aus Deutschland und dem europäischen Ausland zusammen kommen.

Fester Bestandteil ist eine jährlich Anfang Januar stattfindende Norddeutschland-Tour neben weiteren Konzerten in ganz Deutschland und der Schweiz.

2018 gab das Ensemble mit Klavierquartetten von Beethoven und Brahms sein Elbphilharmonie Debüt und ist seitdem regelmäßig in der Elbphilharmonie zu hören. Zahlreiche Aufnahmen (wie die vorliegende aus dem Bremer Sendesaal) und Videomitschnitte dokumentieren das künstlerische Schaffen des Ensembles.

 

Gustav Frielinghaus, geboren 1978 in Hamburg, studierte Violine bei Winfried Rüssmann (Hamburg), Igor Ozim (Bern) und Thomas Brandis (Lübeck) sowie Kammermusik bei Walter Levin (Basel) und Günter Pichler (Köln/Madrid).

Mit dem Amaryllis Quartett, dessen Primarius er ist, gewann er zahlreiche Wettbewerbe und Preise. Das Quartett hatte seinen internationalen Durchbruch mit dem Gewinn des Finalisten-Preises beim »Premio Paolo Borciani« 2011 in Reggio Emilia/Italien und vier Wochen später mit dem Grand Prize beim »Melbourne International Chamber Music Competition«.

Das Streichquartett spielt weltweit auf Festivals und in renommierten Konzerthäusern (Alte Oper Frankfurt, Tonhalle Zürich, Muziekgebow Amsterdam, Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Teatro della Pergola Firenze, Gran Teatro La Fenice di Venezia, Dai-ichi Seimei Hall Tokio). Unter dem Motto »amaryllis 3×3« gestaltet es einen eigenen Zyklus in der Laeiszhalle Hamburg, in Lübeck und in Bremen. 2012 erhielt es für seine CD »White« mit Streichquartetten von Haydn und Webern einen ECHO Klassik.

Gustav Frielinghaus ist seit 2009 als Konzertmeister mit der Hamburger Camerata verbunden. In zahlreichen Konzerten leitete er das Kammerorchester vom Pult des Konzertmeisters aus und gastierte mit dem Ensemble beim Varna Summer International Music Festival (Bulgarien), in Villach/Österreich und in der St. Petersburger Philharmonie. Von 2015 bis 2018 leitete er für vier Saisons organisatorisch und künstlerisch die Hamburger Camerata, etablierte in dieser Zeit zahlreiche neue Konzertformate und debütierte im Dezember 2018 im großen Saal der Elbphilharmonie.

Für den musikalischen Nachwuchs setzt sich Gustav Frielinghaus in Meisterkursen, Schülerkonzerten und als Juror ein.

 

 

Leonard Fu, geboren 1997 in Kiel, begann früh mit seiner musikalischen Ausbildung und wurde als Jungstudent an den Musikhochschulen in Hannover und Hamburg von Ina Kertscher, Lara Lev und Tanja Becker-Bender unterrichtet. Weitere Einflüsse erhielt er durch Mauricio Fuks, Boris Garlitsky, Shmuel Ashkenasi, Régis Pasquier, Andreas Röhn, Krzysztof Węgrzyn und Pierre Amoyal. Derzeit ist er Student am New England Conservatory in Boston/USA bei Donald Weilerstein, dessen Assistent er zugleich ist.

Leonard Fu ist weltweit als Solist und Kammermusiker unterwegs und trat dabei in Sälen wie dem Mariinsky Theater St. Petersburg, der Jordan Hall Boston und der Hamburger Laeiszhalle und Elbphilharmonie auf. Als Solist spielte er mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der NDR Radiophilharmonie Hannover und dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Andrew Manze, Alexander Shelley und Elias Grandy zusammen. Er wurde Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, u.a. beim »Concorso Violinistico Internazionale Andrea Postacchini« in Fermo/Italien, beim »Premio Rodolfo Lipizer« in Gorizia/Italien, beim »Tonali Grand Prix« in Hamburg und beim »Internationalen Joseph Joachim Wettbewerb« in Hannover. Zuletzt gewann er im Februar 2020 den Wettbewerb »Ton und Erklärung« des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft.

Als gefragter Kammermusiker spielte Leonard Fu mit Jean-Michel Fonteneau, Amihai Grosz, Janine Jansen, Kim Kashkashian, Laurence Lesser, Jens Peter Maintz, Thomas Riebl und Jörg Widmann zusammen und gründete außerdem das Tempest String Quartet. Zudem hat er ein reges Interesse an historischer Aufführungspraxis und der Uraufführung zeitgenössischer Werke. Im Februar 2019 erhielt er im Rahmen des Instrumentenwettbewerbs der Deutschen Stiftung Musikleben eine Violine von Antonio Stradivari (Cremona, 1680) als Leihgabe, die auch auf der vorliegenden Aufnahme zu hören ist. Außerdem ist er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und Empfänger des Abraham Skernick Memorial Presidential Scholarship.

Alejandro Regueira Caumel, geboren 1991 in Málaga/Spanien, begann als Sechsjähriger mit dem Geigen- und Klavierspiel. In Madrid studierte er bei Anna Baget und wechselte 2008 als Bratschist zu Dionisio Rodríguez. 2009 kam er nach Deutschland und studierte an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« bei Pauline Sachse und Tabea Zimmermann. Meisterklassen bei Wilfried Strehle, Andreas Willwohl, Roberto Díaz, Felix Schwartz und Jean Sulem ergänzten seine Ausbildung.

Einen besonderen Schwerpunkt in seiner bisherigen Laufbahn stellt die Kammermusik dar. So nahm er am Kammermusik-Festival der »Kronberg Academy« und an der »Seiji Ozawa International Academy Switzerland« teil, trat wiederholt mit dem Frielinghaus Ensemble auf und ist regelmäßig bei Kammermusik Festivals wie dem »Festival Ribeira Sacra« oder im Nikolaisaal Potsdam zu hören. Außerdem gewann er erste Preise bei verschiedenen Wettbewerben, darunter beim »Concurso Ibérico de Música de Cámara con Arpa« (im Duo mit der Harfenistin Maud Edenwald), beim XII. Internationalen Wettbewerb für Viola und Cello »Villa de Llanes«, beim »Concurso María Cristina« für junge Solisten und beim Wettbewerb von »Jeunesses Musicales« in Spanien.

Alejandro Regueira Caumel sammelte Orchestererfahrung als Mitglied des Gustav-Mahler-Jugendorchesters und des Spanischen Nationalen Jugendorchesters, sowie durch Aushilfetätigkeiten bei den Berliner Philharmonikern und als Solobratscher bei den Bamberger Symphonikern, bei der NDR Radiophilharmonie Hannover, im NDR Elbphilharmonie Orchester, im Philharmonia Orchestra London, im Orquestra de la Comunitat Valenciana und im Orquesta Nacional de España. Von 2010 bis 2012 war er Akademist beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und ist seit 2015 dessen Solobratscher.

Sào Soulez Larivière, geboren 1998 in Paris, begann in sehr jungen Jahren Geige zu spielen. Mit acht Jahren erhielt er ein Stipendium, um in London an der Yehudi Menuhin School in der Klasse von Natasha Boyarsky studieren zu können. 2016 beschloss er, zukünftig seine Zeit voll und ganz der Bratsche zu widmen. Inzwischen studiert er in Berlin an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« bei Tabea Zimmermann.

Sào Soulez Larivière gewann zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, darunter 2017 beim »Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb« in Pörtschach/Österreich und beim »Cecil Aronowitz International Viola Competition« in Birmingham/England, sowie 2019 beim »Internationalen Max Rostal Wettbewerb« in Berlin. Als Solist und begeisterter Kammermusiker spielte er bei renommierten Festivals wie dem »Alderney Chamber Music Festival«, dem »Krzyżowa-Music Festival« (Polen), bei »Elba Isola Musicale d‘Europa« (Italien) und bei »Chamber Music Connects the World« in Kronberg. Außerdem nahm er an Akademien des Schleswig-Holstein Musik Festivals, des Menuhin Festivals Gstaad und des Verbier Festivals teil. Zusätzlich zu seiner Ausbildung wurde seine musikalische Entwicklung durch die Zusammenarbeit mit berühmten Künstlern wie Nobuko Imai, Steven Isserlis und Gidon Kremer bereichert. Seine Leidenschaft für die Erweiterung des Bratschenrepertoires hat ihn veranlasst, mehrere Werke zu transkribieren. Außerdem tritt er gern zusammen mit seiner Schwester, der Geigerin Cosima Soulez Larivière, auf und spielt dabei seine eigenen Duo-Arrangements.

Sào Soulez Larivière wird durch Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Stiftung Yehudi Menuhin Live Music Now und der Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz unterstützt. Zudem wurde er 2019 mit dem Ritter-Preis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung ausgezeichnet.

Oliver Léonard, geboren 1994, begann seine musikalische Ausbildung am Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz und als Jungstudent bei Michael Sanderling an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt.

Sein Cellostudium begann er 2012 bei Guido Schiefen in Luzern. Seit 2014 setzt er sein Studium in der Klasse von Gustav Rivinius an der Hochschule für Musik in Saarbrücken fort, wo er das Konzertexamen sowie einen Master in Kammermusik absolviert. Weitere musikalische Einflüsse erhielt er von Persönlichkeiten wie Danjulo Ishizaka, Helmut Lachenmann, Heinrich Schiff und Wen-Sinn Yang.

Oliver Léonard ist u.a. Stipendiat der Villa Musica Rheinland-Pfalz, der Richard-Wagner-Stiftung und der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz. Als Cellist des Odeon Trios gewann er 2019 den 1. Preis des Walter-Gieseking-Wettbewerbs in Saarbrücken.

Als Solocellist der Deutschen Streicherphilharmonie, der Jungen Deutschen Philharmonie und der Hamburger Camerata spielte er in bedeutenden Konzertsälen Deutschlands sowie im Ausland. Mit der Saison 2019/20 wurde Oliver Léonard außerdem Akademist des Staatsorchesters Kassel.

Seit 2018 spielt er auf einem Violoncello des Schweizer Geigenbauers Phillip Cray, welches ihm von einem privaten Förderer zur Verfügung gestellt wird.

Mathis Merkle, geboren 1992 und in Ulm aufgewachsen, erhielt seinen ersten Cellounterricht von Marianna Vodita und Stephanie De Secondi. 2013 begann er sein Studium an der Hochschule für Musik in Detmold und absolvierte seinen Bachelor bei Alexander Gebert. Seit 2018 studiert er bei Enrico Bronzi am Mozarteum Salzburg. In Meisterkursen von Wolfgang Boettcher, Marcio Carneiro, Hans-Erik Deckert, Maria de Macedo, Emil Rovner und Christoph Richter erhielt er weitere Impulse.

Als begeisterter Kammermusiker spielte Mathis Merkle zusammen mit dem Amaryllis Quartett und im Frielinghaus Ensemble, mit dem er unter anderem in der Elbphilharmonie auftrat. In verschiedenen Besetzungen konzertierte er bei zahlreichen Festivals und Konzerten in Deutschland und dem europäischen Ausland.

Mathis Merkle gehört zu den Preisträgern der Richard Ramsperger-Stiftung und wird von der Albert-Eckstein-Stiftung gefördert. In der Saison 2019/20 war er Akademist im Orchester der Badischen Staatskapelle Karlsruhe.

Jetzt im Shop kaufen
Jetzt hier hineinhören

Slide

Mendelssohn & Bruckner

String Quintets
Frielinghaus Ensemble

Romantik pur:

Tief empfundene Klangwelten stehen spielerischer und leichtfüssiger Virtuosität gegenüber.

Zwei Meisterwerke der Kammermusik.

Künstlerinfo

Webseite: https://www.frielinghaus-ensemble.de

Das Frielinghaus Ensemble vereint befreundete und international ausgezeichnete Kammermusiker, Solisten und Orchestermusiker, die in unterschiedlichen Besetzungen aus Deutschland und dem europäischen Ausland zusammen kommen.

Fester Bestandteil ist eine jährlich Anfang Januar stattfindende Norddeutschland-Tour neben weiteren Konzerten in ganz Deutschland und der Schweiz.

2018 gab das Ensemble mit Klavierquartetten von Beethoven und Brahms sein Elbphilharmonie Debüt und ist seitdem regelmäßig in der Elbphilharmonie zu hören. Zahlreiche Aufnahmen (wie die vorliegende aus dem Bremer Sendesaal) und Videomitschnitte dokumentieren das künstlerische Schaffen des Ensembles.

 

Gustav Frielinghaus, geboren 1978 in Hamburg, studierte Violine bei Winfried Rüssmann (Hamburg), Igor Ozim (Bern) und Thomas Brandis (Lübeck) sowie Kammermusik bei Walter Levin (Basel) und Günter Pichler (Köln/Madrid).

Mit dem Amaryllis Quartett, dessen Primarius er ist, gewann er zahlreiche Wettbewerbe und Preise. Das Quartett hatte seinen internationalen Durchbruch mit dem Gewinn des Finalisten-Preises beim »Premio Paolo Borciani« 2011 in Reggio Emilia/Italien und vier Wochen später mit dem Grand Prize beim »Melbourne International Chamber Music Competition«.

Das Streichquartett spielt weltweit auf Festivals und in renommierten Konzerthäusern (Alte Oper Frankfurt, Tonhalle Zürich, Muziekgebow Amsterdam, Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Teatro della Pergola Firenze, Gran Teatro La Fenice di Venezia, Dai-ichi Seimei Hall Tokio). Unter dem Motto »amaryllis 3×3« gestaltet es einen eigenen Zyklus in der Laeiszhalle Hamburg, in Lübeck und in Bremen. 2012 erhielt es für seine CD »White« mit Streichquartetten von Haydn und Webern einen ECHO Klassik.

Gustav Frielinghaus ist seit 2009 als Konzertmeister mit der Hamburger Camerata verbunden. In zahlreichen Konzerten leitete er das Kammerorchester vom Pult des Konzertmeisters aus und gastierte mit dem Ensemble beim Varna Summer International Music Festival (Bulgarien), in Villach/Österreich und in der St. Petersburger Philharmonie. Von 2015 bis 2018 leitete er für vier Saisons organisatorisch und künstlerisch die Hamburger Camerata, etablierte in dieser Zeit zahlreiche neue Konzertformate und debütierte im Dezember 2018 im großen Saal der Elbphilharmonie.

Für den musikalischen Nachwuchs setzt sich Gustav Frielinghaus in Meisterkursen, Schülerkonzerten und als Juror ein.

 

 

Website Simon Kluth
Simon Kluth ist Schauspieler und Musiker. 1986 in Hamburg geboren, studierte er nach seinem Abitur und anschließendem Zivildienst zunächst Violine an den Musikhochschulen Detmold und Hannover bei Elisabeth Kufferath, sowie am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris bei Boris Garlitsky. Er war langjähriges Mitglied in der Jungen Deutschen Philharmonie und später in der Hamburger Camerata und dem Orchester im Treppenhaus in Hannover.

2013 wurde er mit seinem SonARTrio Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbes und erhielt 2015 für den von ihm ins Leben gerufenen Composer Slam den Förderpreis Musikvermittlung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Musikland Niedersachsen gGmbH.
Von 2016 bis 2020 studierte Simon Kluth Schauspiel an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg und spielte seitdem in verschiedenen Theater- und Filmproduktionen mit. Der Kurzfilm »Blind Audition« (Regie: Andreas Kessler), in dem er die Hauptrolle spielt, lief u.a. auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis, beim Tribeca Film Festival in New York und wurde für den Deutschen Kurzfilmpreis 2017 nominiert.

Simon Kluth arbeitete mit diversen Regisseur*innen wie z.B. Christiane Pohle, Schorsch Kamerun und Simon Stone zusammen und war in der Spielzeit 2019/20 als Gastschauspieler in Lukas Rietzschels Romanadaption »Mit der Faust in die Welt schlagen« (Regie: Axel Vornam) am Theater Heilbronn zu sehen.

Simone Jandl, geboren 1983 in Karlsruhe, absolvierte ihr Violastudium an den Musikhochschulen in Freiburg bei Wolfram Christ und in Berlin bei Tabea Zimmermann, wo sie 2011 das Konzertexamen mit Auszeichnung ablegte. Weitere Preise und Stipendien erhielt sie bei nationalen und internationalen Jugendwettbewerben, von der Kulturstiftung Baden-Württemberg, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Jütting-Stiftung Stendal und durch Claudio Abbado, der den ihm verliehenen Preis der Düsseldorfer Kythera Stiftung an junge Nachwuchsmusiker weitergab.

Erste Engagements führten sie noch während ihres Studiums zum Berliner Philharmonischen Orchester, zum Lucerne Festival Orchestra, zum Orchestra Mozart Bologna und zu der Kammerakademie Potsdam. Seit 2009 ist sie Mitglied im Chamber Orchestra of Europe und daneben als Solobratschistin im Orchestra of the Age of Enlightenment und im Spira mirabilis Projekt tätig. Solistisch trat Simone Jandl mit der Philharmonie Baden-Baden, der Philharmonie Südwestfalen, dem English Haydn Orchestra, der Hamburger Camerata und dem WDR Sinfonieorchester Köln auf. Als begeisterte Kammermusikerin ist sie bei Festivals und in Konzerten in ganz Europa zu Gast.

Seit 2014 ist Simone Jandl Lehrbeauftragte für Bratsche an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin und zusätzlich seit 2020 in gleicher Position an der Hochschule für Musik und Theater Rostock tätig.

Alejandro Regueira Caumel, geboren 1991 in Málaga/Spanien, begann als Sechsjähriger mit dem Geigen- und Klavierspiel. In Madrid studierte er bei Anna Baget und wechselte 2008 als Bratschist zu Dionisio Rodríguez. 2009 kam er nach Deutschland und studierte an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« bei Pauline Sachse und Tabea Zimmermann. Meisterklassen bei Wilfried Strehle, Andreas Willwohl, Roberto Díaz, Felix Schwartz und Jean Sulem ergänzten seine Ausbildung.
Einen besonderen Schwerpunkt in seiner bisherigen Laufbahn stellt die Kammermusik dar. So nahm er am Kammermusik-Festival der »Kronberg Academy« und an der »Seiji Ozawa International Academy Switzerland« teil, trat wiederholt mit dem Frielinghaus Ensemble auf und ist regelmäßig bei Kammermusik Festivals wie dem »Festival Ribeira Sacra« oder im Nikolaisaal Potsdam zu hören. Außerdem gewann er erste Preise bei verschiedenen Wettbewerben, darunter beim »Concurso Ibérico de Música de Cámara con Arpa« (im Duo mit der Harfenistin Maud Edenwald), beim XII. Internationalen Wettbewerb für Viola und Cello »Villa de Llanes«, beim »Concurso María Cristina« für junge Solisten und beim Wettbewerb von »Jeunesses Musicales« in Spanien.

Alejandro Regueira Caumel sammelte Orchestererfahrung als Mitglied des Gustav-Mahler-Jugendorchesters und des Spanischen Nationalen Jugendorchesters, sowie durch Aushilfetätigkeiten bei den Berliner Philharmonikern und als Solobratscher bei den Bamberger Symphonikern, bei der NDR Radiophilharmonie Hannover, im NDR Elbphilharmonie Orchester, im Philharmonia Orchestra London, im Orquestra de la Comunitat Valenciana und im Orquesta Nacional de España.

Von 2010 bis 2012 war er Akademist beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und ist seit 2015 dessen Solobratscher.

Jakop Stepp, geboren 1991 in Stuttgart, wurde mit zehn Jahren Vorstudent bei Martin Ostertag an der Musikhochschule in Karlsruhe. Bevor er sein Studium bei Heinrich Schiff in Wien begann, wurde er von 2006 bis 2011 von Peter Bruns in Leipzig unterrichtet. Seit 2015 erweiterte er seine Ausbildung bei Julian Steckel und Valentin Radutiu. Meisterkurse besuchte er bei Kunstlern wie Eberhard Feltz, Lynn Harrell, Frans Helmerson, Jens Peter Maintz, Philippe Müller, Wolfgang Emanuel Schmidt und dem Artemis Quartett.

Jakob Stepp ist mehrfacher erster Bundespreisträger des Wettbewerbs »Jugend musiziert«. 2005 erhielt er den 1. Preis und einen Sonderpreis beim Internationalen Dotzauer-Wettbewerb in Dresden. Von 2005 bis 2007 förderte ihn die Jürgen Ponto-Stiftung mit seinem Stepp-Quartett, das regelmäßig im In- und Ausland konzertierte. Das Streichquartett gewann u.a. den Charles Hennen Concours 2006 in Heerlen/Niederlande und den Preis des tschechischen Rundfunks. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2013 gewann Jakob Stepp ein Stipendium und wurde in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.

Solistisch konzertierte er u.a. mit dem Stuttgarter Kammerorchester, der Hamburger Camerata, dem Orchester der Hochschule für Musik und Theater Rostock und dem Orchester der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker unter Dirigenten wie Ton Koopman, Rasmus Baumann, Elizabeth Wallfisch und Christian Zacharias. Des Weiteren war er zu Gast bei renommierten Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musikfest, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Heidelberger Frühling. Außerdem ist er Alumnus der Verbier Festival Academy.

Von 2016 bis 2018 war Jakob Stepp Stipendiat der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker und wurde dort von Ludwig Quandt künstlerisch betreut.

Jetzt im Shop kaufen
Jetzt hier hineinhören

Slide